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Neben Äpfeln, Pfefferküchlein und anderen Süßigkeiten, gehören die vergoldeten Nüsse zum Traditionsschmuck des Weihnachtsbaumes. Wer jedoch deren schmackhaften Kern essen wollte, mußte zuerst die harte
Schale knacken. Dafür wurde die Nußzange geschaffen, die neben ihrer praktischen Funktion sehr früh auch zum Gegenstand figürlicher Darstellung wurde.
Bereits 1735 war in Sonneberg von hölzernen “Nußbeißern” die
Rede. Es waren kräftige Gestalten mit großem Kopf und einem Hebel am Rücken, mit dem die Nuß gegen den Oberkiefer gedrückt und somit geknackt werden konnte. Die heute weltberühmten
Seiffener Nußknacker entstanden der Überlieferung nach erstmalig um 1870 in der kleinen Werkstatt Wilhelm Füchtners. An ihrem Grundaufbau hat sich bis heute nichts geändert.
Die Gestalt des Nußknackers soll für die Obrigkeit stehen, der man
so manche harte Nuß zu knacken gab. Daher die königliche Ausstattung beziehungsweise das soldatische Aussehen.
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